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FFES Aktuell

«Familienkunde» statt «Sexualkunde»

Für die Einführung eines Lehrprogramms der «Familienkunde» statt «Sexualkunde» an den Volksschulen!

Die traditionelle Sexualkunde in den Volksschulen hat nach letzten Statistiken kläglich versagt. Anstatt auf eine Verminderung der Aidsinfektionen hinzuwirken, scheint die Sexualkunde bei Jugendlichen die natürlichen Schranken vor einer verfrühten Sexualität zu beseitigen und die jungen Menschen frühzeitig zu unverantwortlichem Sex zu stimulieren. Die jüngsten Nachforschungen zeigen denn auch eine dramatische Erhöhung der Aidsinfektionen bei Jugendlichen in der Schweiz auf. Auch die Schaffung einer falschen Sicherheit durch «geschützten» Sex, ist in Wirklichkeit eine gemeine Lüge. Statistiken beweisen schon lange, dass Kondome keine wirkliche Garantie gegen eine Aidsinfektion sind. Bei 25%, das heisst jeder vierten «geschützten» sexuellen Beziehung mit einem HIV infizierten Menschen überträgt sich das tödliche Virus auf den gesunden Partner. Wie lange wollen wir denn unsere Kinder noch belügen und ihnen eine falsche Sicherheit geben?

«Der Kanton verpflichtet uns zur Sexualkunde, aber wie das geschehen soll wird nicht vorgeschrieben!»

Der folgende Artikel berichtet über ein aktuelles Beispiel wie man heute in der Schweiz in den Volksschulen mancherorts das Thema «Sexualität» vierzehnjährigen Teens näher bringen will. Dabei scheint die Motivation für «diese Art» der Sexualkunde für verschiedene Lehrer sehr unklar zu sein. Aidsprävention? Bestätigung der Jugendlichen in einer unverantwortlichen Lebensweise? «Laisser faire» zwar, aber trotzdem mit Schadensbegrenzung?

 Nach Angaben von Unterrichtspersonen und Lehrern, gibt es keine einheitliche Behandlung des Themas in der Schweiz. Sowieso ist es an den Kantonen, die Lehrer anzuweisen. Die Kantone weisen die Lehrer zwar an, Sexualkunde durchzunehmen, aber wie wird nicht vorgeschrieben. Für Eltern muss das schon ein wenig merkwürdig klingen: Die Schule benützt die Kinder als Versuchskaninchen für neue «alternative» Sexualkundeprogramme, deren Einflüsse und Auswirkungen man überhaupt noch nicht abschätzen kann.

Warum ist sexuelle Abstinenz Jugendlicher vor der Ehe kontrovers?

Allem Anschein nach ist für die meisten kantonalen Instanzen eine Sexualkunde, die Enthaltsamkeit von sexueller Aktivität vor der Ehe anstrebt, überhaupt kein möglicher Standpunkt. In manchen Fällen  bekommt man sogar die Aussage zu hören, dass solche Programme der «sexuellen Abstinenz vor der Ehe» äusserst kontrovers seien. Das heisst mit anderen Worten man sollte als Norm annehmen, dass jeder «normale»14-Jährige sexuell aktiv ist. Dabei haben sich doch Programme der «sexuellen Abstinenz vor der Ehe» im Bezug auf die Aids-Prävention in vielen Ländern weltweit sehr gut bewährt. Das heutige Dogma – Jugend sollte freien Sex haben können – müsste auch in der “progressiven Schweiz” wirklich relativiert werden. Haben  Teens denn nicht das Recht der freien Wahl, was auch ein mögliches“nein” zu Teenager –Sex  bedeutet?  

Sexualkunde – als Möglichkeit des Studiums der Sprache des Rotlicht-Milieus in der Schule?!

Als Ueberraschung für Eltern zum Thema «Sexualkunde» erfährt man in gewissen Teilen der Schweiz, dass all die Wörter, die man als Eltern vom Vokabular der Kinder fernzuhalten versucht hatte, in einer übersichtlichen Darstellung im «Sexkundeheft» explizit und ausführlich erwähnt und erläutert wurden. Die Kinder werden verpflichtet diese «Begriffe» zu studieren und selbst im Heft niederzuschreiben. (Siehe Bericht in der Frühjahrsausgabe des Familien Forums Schweiz (FFS-1 2003/ S 6-7). Es geht also mancherorts offensichtlich darum, die Kinder von allen «altherkömmlichen, moralischen» Barrieren zu befreien. Dass eine abfällige Sprache im Bereich der Sexualität eine stark negative Auswirkung auf den Respekt  zwischen den Geschlechtern haben könnte, wird völlig ausser Acht gelassen. (Frauen werden generell zu Schlampen – Männer zu Gigolos!)

Die Problematik der «Sexualkunde»

Als grösster Mangel einer derartigen Sexualkunde kann hauptsächlich das Faktum gesehen werden, dass sexuelle Aktivität Jugendlicher vielen Teens heute als einen «durchaus akzeptablen» Lebensstil «verkauft» wird. Dabei ist doch „freier“Sex (uncomitted Sex, od. verantwortungsloser Sex), der ohne Liebesbeziehung, ohne gegenseitiges Vertrauen und Vertrautsein, ohne gegenseitige Nähe und gegenseitiges Engagement «konsumiert» wird, einer der Hauptfaktoren für die rasante Zunahme der Aidsinfektionen bei Jugendlichen in der Schweiz. Zudem wird auch mehr und mehr sichtbar, dass die emotionelle Stabilität Jugendlicher durch Teen-Sex zusätzlich stark beinträchtigt wird. Auf die grossen Probleme die ein solches Risikoverhalten bei Jugendlichen hervorbringen kann, wird bezeichnenderweise wenig aufmerksam gemacht. Die Pseudofreiheit, die ein sexuell aktiver Jugendlicher an den Tag legt, hat in Tat und Wahrheit wenig mit wirklicher Freiheit zu tun.

Die Trennung von Sex und Liebe, sowie das Herauslösen der sexuellen Aktivität aus dem Familienrahmen, heraus aus einer engagierten Beziehung zu einem Ehepartner, scheinen Trugschlüsse bei Jugendlichen hervorzurufen. Sex wird wie eine tägliche Nahrungsaufnahme verstanden, ein Instinkt, der nicht gebändigt oder in gesunde Bahnen gelenkt werden kann. Auch diese Annahme wird vielerorts von Individuen und Institutionen als eine grundsätzliche Gesetzmässigkeit angesehen, woran es nichts zu rütteln gibt. Man sollte aber eine solche Behauptung wirklich in Frage stellen, denn Erfahrungen mit Tausenden von Teenagern weltweit bestätigen, dass sexuelle Aktivität im Leben eines Jugendlichen nicht ein “muss” darstellt.

Die Vorteile der «Familienkunde»

In einer modernen «Familienkunde» kann die Sexualität als ein Teil der natürlichen Familienbeziehungen behandelt werden. Ganz arg wichtig ist dabei der Punkt, das die sexuelle Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau nicht aus dem sozialen Umfeld herausgelöst wird, sondern ein natürlicher Teil der ganzen «Familienfragen» ist. Man kann damit mehrere Ziele gleichzeitig erreichen.

  1. Man kann auf die wichtige Rolle der Familie und damit auf die Ehe als tragende Achse für eine gesunde Familie, hinweisen.(Ziel: Stabilität der Familien!)

  2. Man kann gewisse Werte übermitteln, wie Beziehungsethik, Respekt vor anderen Menschen, Respekt für das andere Geschlecht usw. (Ziel: Entwicklung der Beziehungsfähigkeit Jugendlicher, respektvolle Mann-Frau Beziehungen!)

  3. Man kann auf eine Verbesserung der Beziehungsfähigkeit Jugendlicher hinwirken, die vielleicht aus geschädigten sozialen Verhältnissen kommen. (Ziel: Heilung gewisser Familienprobleme, Scheidungsprävention!)

  4. Man kann eine Vorbereitung für eine gesunde Ehe und Familie bereits schon mit Jugendlichen durchführen. (Ziel: Vorbereitung Jugendlicher auf Ehe und Familie.)

  5. Man kann auf die Notwendigkeit einer gesunden, verantwortlichen und respektierbaren  Lebensführung hinweisen. (Ziel: effektivere Aids- und STD- Prävention; Drogenprävention als Nebenprodukt!).

Diese sind nur einige Gründe, die für die Einführung einer ausgeglichenen und fundierten «Familienkunde»an den Volksschulen sprechen.

Die FFES möchte Fachpersonen der Bereiche «Familienfragen» und «Erziehung», aber auch alle an der Sache interessierten Individuen, Eltern und Familien, dazu einladen, für die Erarbeitung eines konkreten Konzeptes auf Bundesebene, wie auch auf lokaler oder kantonaler Ebene, hinzuwirken.

In diesem Zusammenhang hat sich die FFES dazu entschlossen, in der ganzen Schweiz verschiedene Aktionen zwecks Sensibilisierung der Bevölkerung für die Sache durchzuführen. Ziel: Rasche Einführung der «Familienkunde» an den Volksschulen, anstatt der bisherigen, sehr mangelhaften «Sexualkunde». Damit sollte eine möglichst breite Diskussion über dieses Thema  angeregt werden. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Stimmenabgabe mittels des unten angefügten Pollsystems. Wenn Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen betreffend dieser Sache haben, so bitten wir Sie, mit uns Kontakt aufzunehmen unter info@ffes.ch Ref. «Familienkunde». Herzlichen Dank im Voraus für Ihre wichtige Mitarbeit.

Familienföderation für Frieden und Einheit – Schweiz (FFES/FFPUS)


Revision: 2005/01/30 - 16:09 - © Family Peace Forum
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